Das Crowley-Tarot: der Weg zur Selbsterkenntnis

 

Seit es den Buchdruck gibt, benutzen Ratsuchende Karten, um Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens und tiefere Einsichten in die Wurzeln ihrer Probleme zu erlangen. Das älteste heute noch benutzte Kartensystem ist das Tarot, das heute in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich ist. Besonders beliebt ist das Kartendeck, das von dem britischen Okkultisten Aleister Crowley entwickelt wurde und über eine besonders reichhaltige Symbolsprache verfügt.

 

Meister des Okkulten

Im Zuge der industriellen Revolution bescherten die ungeahnten technischen Entwicklungen, die zeigten, dass auch bislang für unmöglich Gehaltenes möglich war, der Beschäftigung mit Esoterik eine neue Blütezeit. Einer der bekanntesten Vertreter des Okkultismus war Aleister Crowley, der diese Epoche wie kaum ein anderer prägte. Er gründete nicht nur eine eigene magisch-philosophische Schule, sondern bearbeitete auch intensiv die traditionellen Mysterien und verstand es dabei, westliche und östliche Weisheitslehren zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Dies zeigt sich auch in dem von ihm entworfenen Tarot, das kabbalistische Symbole auf moderne Weise interpretiert und das für ihn ein wichtiger Bestandteil seiner Lehren war.

 

Von der Kabbala inspiriert

Die Karten des Crowley-Tarots basieren auf Gemälden der britischen Künstlerin Frieda Harris, die diese im Auftrag von Crowley im Laufe von fünf Jahren erstellte. Sie nehmen Bezug auf traditionelle kabbalistische Lehren, wodurch sich dieses Kartendeck besonders für tiefgehende Analysen eignet. Um dieses Tarot für sich nutzen zu können, ist es auch trotz des okkultistischen Hintergrunds keineswegs notwendig, an Magie zu glauben. Vielmehr handelt es sich dabei, wie auch das Kartenlegeportal kartenfrage.com erläutert, um ein äußerst komplexes System, mit dem das eigene Unterbewusstsein ergründet werden kann. Durch die Verschiedenheit der Karten und die teilweise sehr umfangreichen Legebilder lassen sich deshalb essentielle Lebensfragen eingehender beantworten als durch ein detailliertes Berufs-, Partner- oder Liebeshoroskop.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0